Beherzigen
Sie
die im Folgenden zusammengefassten Richtlinien zur Ernährung unter
gleichzeitiger Berücksichtigung des Energiebedarfes,
so sind Sie
auf dem guten Weg. Bauen Sie in Ihren Wochenplan, aber auch den Ihrer Kinder, zusätzlich ausreichende körperliche
Aktivitäten ein, so kann nichts mehr schief gehen. Ein
bisschen Genuss wird dann nicht gleich zum
Verhängnis in Form von zusätzlichen Pfunden oder ungewollten
Rettungsringen.
Mit den Richtlinien zu einer vollwertigen Ernährung stellen Sie Ihrem Körper alle Stoffe zur Verfügung, die er zum Funktionieren benötigt. Halten Sie auf diese Weise Ihren Körper in Form, so brauchen Sie keine Nahrungsergänzungen. Auch das Fasten gegen überflüssige Pfunde verliert seine Bedeutung als Notbremse.
Richtlinien zur vollwertigen Ernährung:
oder mehr + oder
mehr pro Tag
Diese
Angaben gelten pro Tag! Dabei ist es wichtig auf die
Variation zu achten, da verschiedene Nahrungsmittel unterschiedliche
Inhaltsstoffe wie Kohlenhydrate, Fette, Proteine, aber auch Vitamine,
Mineralien, Spurenelemente und sekundäre
Pflanzenstoffe liefern. Gleichzeitig ist diese Nahrungsmittelgruppe
als Basenlieferant innerhalb des Säure/Basengleichgewichts unseres
Körpers immens wichtig. Für die praktische Durchführung
hilfreich sind folgende Regeln:
Ballaststoffe sind kein Ballast!
Ballaststoffe gelangen
in der Hauptsache zusammen mit Kohlenhydraten in den Magen/Darm Trakt.
Dort erfüllt diese Stoffgruppe
neben der Verringerung der energetischen Dichte der Nahrung
zusätzliche wichtige
Aufgaben für die Gesundheit des Körpers. Achten sie deshalb
auch hier auf Variation!
Milchprodukte in
fettreduzierter Form genießen!
Milchprodukte
in fettreduzierter Form tragen einerseits zur Deckung des Calciumbedarfs bei. (Bei
einem täglichen Energiebedarf von circa 2000 kcal sollte der
Speiseplan
beispielsweise 1/4 Liter fettarme Milch und 2 Scheiben Käse
enthalten.) Andererseits verringern fettarmen
Milchprodukte die Aufnahme an gesättigten
Fettsäuren und gewährleisten damit den Spielraum für
die Verwendung von hochwertigen Ölen.
Pflanzliches und tierisches
Protein in einem ausgewogenen Verhältnis.
Es
muss nicht immer tierisches Protein sein. Getreide,
Getreideprodukte, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Sojaprodukte
wie Sojamilch, Tofu und andere Produkte auf Sojabasis sollten als
zentraler Bestandteil den vollwertigen Speiseplan der Woche füllen.
Unabhängig von der Fleisch- oder Fischsorte sollte diese
Lebensmittelgruppe nicht öfter als 3 bis 4 mal pro Woche in
einer Portionsgröße von 100 g bis 150 g auf den Speiseplan
um die Säurelast der Ernährung nicht zu hoch werden zu
lassen.
Als Richtwert kann gelten bei 2000 kcal nicht mehr als 750 g Fisch,
Fleisch und Wurstwaren. Verwenden Sie außerdem nicht mehr als 3
Eier pro Woche. Achten Sie auf die Variation innerhalb der
Proteinversorgung!
Vergessen Sie die
Flüssigkeitszufuhr nicht!
Ausreichende
Kühlflüssigkeit verlängert die Lebensdauer von Motoren.
Das Gleiche gilt für den menschlichen Organismus, denn mittels
Wasser werden von der Niere alle wasserlöslichen
Stoffwechselabbauprodukte
ausgeschieden. Folglich ist eine großzügige Flüssigkeitszufuhr von mindestens 1,5
Liter, besser 2 bis 3 Liter sehr wichtig.
Haben Sie
Interesse an einem
Rezept? Hier!
last update 05/2008
© Bettina
Schwiegelshohn 2001