Die Hämodialyse

    Als Hämodialysepatient geht man circa 3-mal wöchentlich in eine Dialysepraxis um dort die in der Zeit zwischen den Dialysen angefallenen Ausscheidungsprodukte und die angesammelte Flüssigkeit aus dem Blut entfernen zu lassen. Da sich nicht zu viel ausscheidungspflichtige Substanzen zwischen den Dialysebehandlungen ansammeln dürfen sind bestimmte Regeln und Einschränkungen bei der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme zu beachten.
    Sollten Sie für einen längeren Zeitraum nicht in der Lage sein genügend Energie mit der Ernährung aufzunehmen, muss über die "Richtlinien zur Ernährung" (s.u.) hinaus die Ernährung ergänzt werden und gegebenenfalls Medikamente, die den Appetit oder die Verdauung negativ beeinflussen, reduziert oder vorübergehend abgesetzt werden. Ist dies nicht erfolgreich kann auch eine Sondennahrung angeboten werden.

    Richtlinien zur Ernährung:
     
    Flüssigkeitszufuhr: 500 ml + Restausscheidung
    Eiweißzufuhr: 1 - 1,2 g / kg Körpergewicht und Tag
    Energiezufuhr: 30 - 35 kcal / kg Körpergewicht und Tag
    Natriumzufuhr: 1,4 - 2,0 g Natrium (3,5 - 5 g NaCl) / Tag
    Kaliumzufuhr: 1,6- 2,0 g / Tag
    Phosphatzufuhr: 0,8 - 1,2 g / Tag
    Calciumzufuhr: 1,5 - 2 g / Tag (Supplementierung von 0,8 - 1,2 g)
    Eisen: Supplementierung nach Bedarf
    Vitaminzufuhr: Supplementierung wasserlöslicher Vitamine 
    Vitamin C       100 mg
    Vitamin B6       10 mg
    Vitamin B1    4 - 8 mg
    Vitamin B2    4 - 8 mg 
    Folsäure             1 mg

    last update 10/2003
    © Bettina Schwiegelshohn 2001



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