Ernähren
Sie sich ausgewogen, indem Sie sich an die generellen Ernährungsrichtlinien
halten, so benötigt ein gesunder Mensch
keine Nahrungsergänzung
in Form von Tabletten. Zudem ist klar festzuhalten, dass die
Verwendung
von Nahrungsergänzungsmitteln keinen Ausgleich für eine
ungesunde
Lebensweise oder eine unausgewogene Ernährung darstellt.
Wann ist die Nahrungsergänzung sinnvoll?
An eine Substitution mit Vitaminen, Mineralstoffen oder Spurenelementen muss immer dann gedacht werden, wenn eine Person nicht alle erforderlichen Nährstoffe aus der Ernährung aufnehmen kann. Dies ist in Folge von Allergien und anderen chronischen Erkrankung (z.B. Niereninsuffizienz, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) möglich. Es kommt auch vor, dass ein Betroffener aus den unterschiedlichsten Gründen auch einfach nicht genug essen kann. Ältere Menschen haben manchmal Schwierigkeiten bei der Aufnahme von Vitaminen oder Mineralstoffen. Zudem ist bei der langfristigen Einnahme von Medikamenten an eine Substitution zu denken, denn Arzneimittel wie beispielsweise Acetylsalicylsäure, Antibiotika, Antirheumatika, Barbiturate, Biguanide, orale Kontrazeptiva, Urikostatika beeinflussen die Versorgung des Körpers an Vitalstoffen.
Besprechen Sie eine Nahrungsergänzung in jedem Fall mit Ihrem Arzt oder Ernährungsberater, denn sie muss ausgewogen sein.
Die Ausgewogenheit einer Nahrungsergänzung ist
in jedem
Fall ein wichtiges Kriterium.
Ist dies der Fall, scheidet der Körper die überflüssige
Zufuhr einfach wieder aus und die Nahrungsergänzung stellt
lediglich eine Geldverschwendung dar. Ist die Nahrungsergänzung
jedoch nicht ausgewogen, so können Probleme auftreten.
Vor einer akuten oder chronischen
Überdosierung
der fettlöslichen Vitamine A und D muss
deutlich gewarnt werden.
Vitamin
A Bedarf: Frauen 800IE Retinoläquivalent/Tag (= 0,8 mg
Vit A), Männer 1000IE Retinoläquivalent/Tag;
Intoxikation bei Erwachsenen: Vitamin A bei chronisch mehr als 50000 IE
bis 100000IE/ Tag, Vitamin
D
Bedarf: 0,005 mg; Intoxikation
bei Erwachsenen:
u.U. bereits bei chronisch mehr als der 10-fachen empfohlenen
Tagesdosis; Achtung:
Bei chronischen Krankheiten kann die Ausscheidungsrate der
fettlöslichen Vitamine vermindert sein.
Obwohl eine hohe Dosis Vitamin C nicht giftig ist,
kann es beim Gesunden Diarrhö auslösen.
Die hohe Zufuhr eines Mineralstoffes kann ein Defizit
einer anderen Mineralstoffart erzeugen, da die
Mineralstoffe
z.T. in unserem Körper miteinander konkurrieren.
Beispielsweise gilt letzteres für Calcium und Magnesium oder Eisen
und Zink.
last update 05/2008
© Bettina
Schwiegelshohn 2001