Sie sind Vorbild!
In vielen Dingen, so auch in den
Essgewohnheiten, sind Sie für Ihr Kind ein Vorbild. Nun ist den Kindern zum eigenen Schutz vor möglicherweise giftigen Stoffen eine genetische Vorliebe für Süßes mitgegeben. Evolutionsbiologisch war dies ein Vorteil, denn süß Schmeckendes enthält in der Regel keine giftigen Stoffe. Andere Geschmacksrichtungen lernen die Kinder erst im Lauf der Jahre zu akzeptieren. Beispielsweise enthalten viele Gemüsearten Bitterstoffe. An solche Begleitstoffe gewöhnen sich die Kinder mit der Zeit durch ihre Neugier auf Unbekanntes und dem Bestreben das Verhalten von Vertrauenspersonen nachzuahmen.
Ihr Kind wird keine "gesunden" Gewohnheiten entwickeln,
wenn Sie selbst sich nicht abwechslungsreich ernähren, denn es reicht nicht aus den Kindern das Essen zuzubereiten und vorzusetzen. Nehmen Sie also Ihre Vorbildfunktion am besten schon mit der Gewöhnung Ihres Kindes an feste Nahrung wahr. Auch wenn Ihr Kind vieles zunächst nicht mitessen möchte, wird sein Speiseplan mit der Zeit abwechslungsreicher, wenn es immer wieder mit Neuem konfrontiert wird.

Frühstücken ist wichtig!
Da die Glukosespeicher der Leber über Nacht zur Energiebereitstellung verwendet werden, ist es wichtig sie am Morgen wieder zu füllen. Dies gilt übrigens für Kinder und Erwachsene. Da das Gehirn Glukose für seine Energieversorgung benötigt, ist die Aufmerksamkeit und Lernfähigkeit der Kinder ohne Frühstück eingeschränkt.
Morgens bricht andererseits häufig eine große Hektik aus und die Zeit läuft schnell davon. Damit am Morgen dennoch Zeit für ein Frühstück bleibt  ist etwas Organisationstalent gefragt. Sorgen Sie beispielsweise dafür, dass bereits am Vorabend die Kleidung bereitgelegt wird. Bereiten Sie das Frühstück am Vorabend vor (waschen Sie Obst, decken Sie den Tisch, kochen Sie einen Tee und füllen Sie ihn in eine Thermoskanne usw).
Ob die Wahl am Frühstückstisch auf ein belegtes Brot (z.B. Vollkornbrot oder Graubrot mit Schnitt-, Weich-,  Frischkäse,  Quark mager + Marmelade oder ein Nussmus und Margarine bei der Verwendung fettarmer Milchprodukte) oder Müsli (Muslimischungen ohne Zusatz von Zucker oder Getreideflocken mit Joghurt, Milch oder Sojamilch) fällt  überlassen Sie am besten Ihrem Kind.


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Alter in Jahre
1
2-3
4-6
7-9
10-12
13-14 w/m
15-18 w/m
g / Tag
120
150
200
220
250
260/300
300/350
Quelle: Forschungsinstitut für Kinderernährung, Dortmund, Heft "Optimix - Empfehlungen für die Ernährung von Kindern und Jugendlichen" w = weiblich, m= männlich
Alter in Jahre
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4-6
7-9
10-12
13-14 w/m
15-18 w/m
g / Tag
120
150
200
220
250
260/300
300/350
Quelle: Forschungsinstitut für Kinderernährung, Dortmund, Heft "Optimix - Empfehlungen für die Ernährung von Kindern und Jugendlichen" w = weiblich, m= männlich
Alter in Jahre
1
2-3
4-6
7-9
10-12
13-14 w/m
15-18 w/m
ml / Tag
600
700
800
900
1000
1200/1300
1400/1500