Durch die Medikamente (z.B. Steroide, Cyclosporin), deren Einnahme nach einer Transplantation notwendig sind, wird gleichzeitig der Stoffwechsel des Körpers beeinflusst. Dies wiederum bedeutet, dass durch eine entsprechende Ernährung den eher unerwünschten Auswirkungen der Medikamente, so weit es möglich ist, entgegengesteuert werden sollte.
Es ist notwendig Steroide zu nehmen. Sie erhöhen aber gleichzeitig:
Daneben
verringern die Steroide die Calciumaufnahme.
Andere Medikamente, die eingenommen werden müssen, erhöhen ebenfalls die Blutlipide (Cholesterol, Triglyceride) den Blutzucker oder den Blutdruck beziehungsweise verändern den Kalium-, Magnesium- oder Phosphathaushalt des Körpers.
Was ist zu tun?
Jeder
Patient hat ein individuelles Problemmuster. Es ist daher wichtig unter
Einbeziehung der Laborwerte eine individuelle fachkundige Beratung einzuholen.
Die Ernährungsempfehlungen müssen anfänglich häufig an
die sich ändernden Laborwerte angepasst werden. Beispielsweise ist anfänglich
in vielen Fällen eine höhere Proteinzufuhr empfehlenswert, die mit
der Zeit auf circa 0,8 g pro kg Körpergewicht reduziert werden kann.
Auftretende
Probleme und mögliche Lösungsvorschläge:
Fügen
Sie ein Bewegungsprogramm in Ihre tägliche Routine. Beginnen Sie mit 15 Minuten
Gehen. Erhöhen Sie langsam auf 30 Minuten. Mit der Zeit können Sie
durchaus 3 Kilometer in 30 Minuten zurücklegen.
last update 10/2003
© Bettina Schwiegelshohn
2001