Grundregeln zur Proteinversorgung


    Proteinbedarf
    Der Proteinbedarf des gesunden Erwachsenen, liegt wie der eines Diabetikers oder Patienten mit Nierenfunktionsstörung pro Tag bei 0,8 g / kg Körpernormalgewicht.

    Beispiel zur Berechnung des Proteinbedarfs:
    Kosmetikerin, 1,65 m, 60 kg, BMI=22 (Normalgewicht)
    0,8g x 60 = 48 g Protein pro Tag

    Manager, 1,85 m, 95 kg, BMI=28 (Übergewicht), sein Normalgewicht beträgt 85 kg und dient als Berechnungsgrundlage
    0,8g x 85 = 68 g Protein pro Tag

    Wie leicht der Proteinbedarf gedeckt werden kann, ergibt sich aus einer beispielhaften Zusammenstellung von Nahrungsmittel die jeweils 10 Gramm Protein enthalten.

    Proteinzusammensetzung
    Die Proteinversorgung decken Sie am besten zu 2/3 aus pflanzlichen und 1/3 aus tierischen Lebensmitteln. Dabei ist es vorteilhaft die biologische Wertigkeit von Proteingemischen zu berücksichtigen.

    Die Optimierung der Proteinversorgung wirkt sich auf die Säure-Base-Balance des Körpers positiv aus und es fallen zudem weniger Eiweißabbauprodukte an, die von der Niere ausgeschieden werden müssen. Beim Vorliegen von Nierenfunktionsstörungen kann die immer an die Proteinversorgung gekoppelte Phosphatzufuhr zum Problem werden und muss gegebenenfalls zusätzlich Berücksichtigung finden.
     

    last update 07/2010
    © Bettina Schwiegelshohn 2001



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