Der Wassergehalt des Körpers sollte zwischen 50% und 60% betragen, bei Säuglingen und Ausdauersportler liegt er über 70%, zum Teil über 75%. Um den Körperwassergehalt entsprechend hoch zu halten und gleichzeitig die Nieren so durchzuspülen, dass alle harnpflichtigen Abbaustoffe des Stoffwechsel ausgeschieden werden, ist unbedingt auf eine ausreichende Gesamtflüssigkeitszufuhr (Wasser und Wassergehalt von Nahrungsmitteln) von mehr als 3 l zu achten.
Als Getränk zählt Leitungswasser, natriumarmes Mineralwasser (zumindest < 125 mg Na/l, besser noch < 50 mg Na/l), Schorle (1/3 Saft, 2/3 Mineralwasser), isotone Sportlerdrinks, Kräuter- oder Früchtetee und klare Suppe (solange sie salzarm ist).
Anmerkung: Der Genuss von Kaffee, Schwarztee oder alkoholischen
Getränken kann wegen der harntreibenden Wirkung dieser
Getränke nur angerechnet werden, wenn gleichzeitig eine
ausreichende Wasserzufuhr von circa 1,5 l vorliegt.
Achtung! Bei Herzinsuffizienz oder Neigung zu Ödemen muss
die Flüssigkeitszufuhr geringer sein und gegebenenfalls mit dem
Arzt besprochen werden.
Rechnerische Ermittlung der Flüssigkeitszufuhr
last update 05/2008
© Bettina
Schwiegelshohn 2001