Der steigernde Einfluss der gesättigten Fettsäuren Laurinsäure (12:0), Myristinsäure (14:0) und Palmitinsäure (16:0) auf den Blutcholesterinwert ist mittlerweile, basierend auf unzähligen Studien, unumstößlich. Lediglich die Sterarinsäure (18:0), ebenfalls eine gesättigte Fettsäure verhält sich gegenüber dem Cholesterinspiegel des Blutes neutral. In nennenswerten Mengen kommt die Stearinsäure allerdings nur in Kakao- und Sheabutter vor.
Generell sollten die gesättigten Fettsäuren nicht mehr als 7% bis 10% der Energiezufuhr ausmachen. Dies entspricht nicht mehr als 22 g gesättigte Fette bei 2000 kcal am Tag. Diese Menge wird an einem beliebigen Tag bereits durch den Verzehr von beispielsweise 30 g Butter, 30 g Leberwurst und 30 g Gouda 45% Fett i.Tr. erreicht.
Beispiele
für Nahrungsmittel die zu mehr als 30% des Gesamtfettgehaltes gesättigte
Fettsäuren aufweisen:
Butter, Schmalz, Talg, Sahne, Käse jeglicher Art, Hühnereigelb,
Fleisch (mit wenigen Ausnahmen), Geflügel (mit wenigen Ausnahmen), Fleischwaren,
Wurstwaren, Kokosfett, Palmöl
Vorschlag
zur Reduktion des Anteils gesättigter Fettsäuren:
Durch
die stärkere Gewichtung des pflanzlichen im Vergleich zum tierischen
Anteil innerhalb der Ernährung
verringert sich gleichzeitig der Verzehr an gesättigten Fettsäuren.
last update 10/2003
© Bettina Schwiegelshohn
2001