AGEs (Advanced Glycation Endproducts) AGEs entstehen beim Erhitzen, Backen, Braten und Grillen in allen Lebensmitteln, so insbesondere im Knusprigen von Brot- und Backwaren, Fleisch und Pommes Frites aber auch durch die Röstung des Kaffees und beim Erhitzen der Milch. Es besteht ein ursächlicher Zusammenhabg zwischen den AGEs und Arterienverkalkung oder Gelenkversteifung. Messbar wird diese Wechselwirkung u.a. durch eine erhöhte Entzündungsreaktion im Körper, die Störung der Endothelfunktion und die Abschwächung der Insulinausschüttung. Es ist daher sehr wichtig die Garmethoden zu variieren und insbesondere Rohkost, kurzes Dämpfen oder Dünsten und Kochen gegenüber Braten, Backen, Toasten und Grillen zu bevorzugen, sowie den Kaffekonsum nicht zu übertreiben (FAZ 8.4.2004 Nr 84 S 40, Katlen Trautmann Sonntagsbraten mit Risiken).

Fructose ist kein Zuckerersatz. Die Fructose benötigt zu ihrer Verstoffwechslung zwar im Gegensatz zu Saccharose (Haushaltszucker) kein Insulin, im Kaloriengehalt unterscheiden sich die beiden Zucker aber nicht. Nun erhöht sich der Bluttriglyceridgehalt jedoch abhängig von der Fructosezufuhr. Deshalb ist bei der Verwendung von Fructose Vorsicht geboten.

Hülsenfrüchte sind für Diabetiker besonders geeignet, da sie fettarm und kohlenhydratreich sind, sowie reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß enthalten. Zudem bewirken sie einen geringen Blutzuckeranstieg. Überprüfen Sie daher ihren Blutzucker nach der Mahlzeit, denn zum Teil kann bis zur 3-fachen Menge an Kohlenhydraten von Hülsenfrüchten im Vergleich zu anderen Kohlenhydratquellen verzehrt werden. Verdauungsprobleme lassen sich durch die Verwendung geschälter Hülsenfrüchte vermeiden.

Vitamintabletten sind nicht erforderlich bei einer Ernährung reich an Gemüse bzw. Rohkost (600 g oder mehr), Obst (250 g oder mehr) und vollwertigen Getreideprodukten. Gleichzeitig sorgt eine derartige Ernährung für die Versorgung an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen, die wie auch die Carotinoide, Tocopherole und das Vitamin C, antioxidative Wirkung im Körper entfalten.

Zimt kann in einer Dosierung zwischen 1 und 6 Gramm pro Tag zu einer Verbesserung des Glukose- und Triglyceridstoffwechsels beitragen. Gleichzeitig bleibt das "gute" HDL-Cholesterin allerdings unverändert (Khan A et.al, Diabetes Care 26 (2003) 3215-3218).  Gleichzeitig kann Zimt aber erhebliche Mengen an Cumarin (z.B. lebertoxisch) enthalten, was eine zusätzliche Aufnahme von 18 mg Cumarin bei der empfohlenen Zimt - Tagesdosis, und damit die dreifache zulässige Höchstmenge, ausmachen kann. Deshalb ist es ratsam Zimt nur als Gewürz in kleinen Mengen zu verwenden, wenn der Cumaringehalt nicht angegeben ist.

Zucker in moderaten Mengen, d.h. unter 10% der Gesamtenergieaufnahme (bei einer 2000 kcal Diät entspricht dies maximal 50 g Zucker pro Tag) kann - falls gewünscht - gelegentlich verzehrt werden. Zuckerhaltige Getränke dagegen sollten der Behandlung von Hypoglykämien vorbehalten bleiben.