Übergewicht
Die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken erhöht sich bei Übergewicht. Dabei
spielen
sowohl die gesättigten tierischen Fette, die mehrfach
ungesättigten
Fettsäuren und der Zuckergehalt der Nahrung zusammen. Wenig
körperliche
Aktivität sowie zuviel Alkohol, zu fettes oder zu süßes
Essen
ist das Problem.
Was ist zu tun? Normalisieren Sie
Ihr Körpergewicht indem Sie sich bedarfsgerecht ernähren,
bewegen
Sie sich ausreichend und nach Möglichkeit im Freien.
Bewegungsmangel
Körperliche Aktivität
wirkt unabhängig vom Energieverbrauch immunstimulierend und ist
zur
Vorbeugung gegen Krebs, aber auch innerhalb der Therapie einer
Krebserkrankung
ein wichtiges therapeutisches Mittel.
Was ist zu tun? Bewegen
Sie
sich und treiben Sie 3 bis 5 Mal pro Woche 30 Minuten oder länger
Sport.
Krebserregende Stoffe
Hierbei sind krebserregende Stoffe aus der Nahrung, die durch die Art
der Zubereitung gebildet werden, und solche, die hauptsächlich
während der Lagerung entstehen zu unterscheiden.
Durch die Zubereitung bzw. Verarbeitung von
Nahrungsmitteln
entstehen folgende Stoffe bzw Stoffgruppen: Polyzyklische
aromatische
Kohlenwasserstoffe : Sie werden z.B. durch Grillen erzeugt.
Acrylamid
: Es zeigt im Tierversuch karzinogene Wirkung; es entsteht durch
Fritieren
und Backen von Nahrungsmittel auf Kartoffel- und Getreidebasis wie
Pommes
Frites, Chips, Kekse, Knäckebrot bei zu hohen Temperaturen. Heterozyklische
aromatische Amine : Sie entstehen bei längerer
Bratzeit
unter höheren Temperatur in der Kruste und im Bratrückstand
von
Fleisch und Fisch. Nitrosamine : Aus dem Nitrat
der
Pflanzen entsteht während der Verdauung, durch zu langes
Warmhalten
oder durch erneutes Erwärmen Nitrit. Aus diesem kann sich mit
Eiweiß
im Lebensmittel oder im Magen Nitrosamin bilden. Daneben enthält
Gepökeltes
wie Salami, roher Schinken oder Kassler Nitrit und sollte nicht
gebraten
oder gegrillt werden.
Was ist zu tun? Variieren
Sie die Garmethoden! Bevorzugen Sie die günstigeren
Garmethoden
Dünsten, Dämpfen, oder Kochen. Überschreiten Sie die
Garzeiten
nicht. Verkürzen Sie die Back- oder Bratzeiten nicht über die
Erhöhung der Temperatur. Essen Sie zur Vorbeugung gegen die
Bildung
von Nitrosamine möglichst saisongerecht, bevorzugen Sie
Freilandprodukte,
entfernen Sie äußere Blätter und große
Blattrippen
beim Salat. Vitamin C (z.B. Zitrusfrüchte, Zitrusfruchtsäfte,
Kiwi, Paprika) verhindert die Entstehung von Nitrosamine. Verwenden Sie
daher bei jeder Mahlzeit eine Vitamin C Quelle.
Schimmelpilzgifte =
Mykotoxine : Sie entstehen
hauptsächlich
während der Lagerung. Insbesondere Aflatoxin aber auch andere
Schimmelpilze
sind krebserregend.
Was ist zu
tun? Essen Sie keine
verdorbenen schimmligen oder angefaulten
Produkte. Bereits der Verdacht sollte Grund genug sein von Schimmelpilz
befallene
Produkte wegzuwerfen.
last update 02/2005
© Bettina
Schwiegelshohn 2001